Das Konzept des Diplomlehrgangs

Der Lehrgang mit Diplomarbeit ist eine breite und sehr fundierte Führungsausbildung auf der Grundlage neurowissenschaftlicher Erkenntnisse. Der Praxistransfer wird sicher gestellt durch die Auseinandersetzung des beruflichen Alltags mit den jeweiligen Referenten und den teilnehmenden Personen.  

Der Lehrgang besteht aus 8 Modulen zu 2,5 Tagen; insgesamt 20 Ausbildungstage und die Diplomarbeit. Ein Onlinecoaching ist fester Bestandteil.

Jedes Modul beginnt mit der Prüfung zum Stoff aus dem letzen Modul und Einführung in das neue Thema. Es ist mit einem Teil Wissensaufbau konzipiert, einem Teil Auseinanderesetzung und einem Teil Transfer in die individuelle Praxis.

Zielgruppe sind Führungskräfte mit Erfahrung, welche mit Persönlichkeit und innerer Stärke überzeugen und führen wollen.

Sämtliche Dokumentationen stehen auf der lehrgangsinternen Plattform in elektronischer Form zur Verfügung. Zu jedem Modul soll eine individuelle Zusammenfassung für den individuellen Praxistransfer geschrieben werden.

Inhalte zum Diplomlehrgang

Modul 1: Neurowissenschaftliche Grundlagen in der Führung
Modul 2: Der Leader als Vorbild mit Charisma
Modul 3: Die Kraft der Zukunftsvision
Modul 4: Individuelles Leiten und Begleiten
Modul 5: Förderung von Gruppenzielen
Modul 6: Leistungserwartung und Herausforderungen
Modul 7: Interkulturelle Sensibilität und Gespür
Modul 8: Empowerment

Abschlussarbeit: Die Diplomarbeit mit einem selbst bestimmten Thema.

Grundlagenwissen über die Entwicklung des Menschen aus neurowissen- schaftlicher Sicht. Wie funktioniert unser Gehirn, unser grösstes Kapital das wir besitzen? Wie entstehen Gedanken, Gefühle und Wahrnehmung, wie entsteht Wissen und wie wird es gespeichert?

Welches sind die Voraussetzungen für Lernen, für Motivation und wie können Höchstleistungen erreicht werden? Welche Bedeutung haben emotionale Intelligenz und wie kann ich meine Empathie entwickeln?

Das neurowissenschaftliche Grundlagenseminar gibt Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragen auf dem Stand der heutigen Forschungserkenntnisse. Der Praxistransfer stellt sicher, dass das neu erworbene Wissen im beruflichen Alltag auch angewendet und umgesetzt werden kann.

Inspirierende Visionen entwickeln heisst Begeisterung auslösen, heisst für alle "Wissen wo die Reise hingeht".

Folgende Fragen sind in diesem Modul zentrale Fragen und Auseinandersetzungen aus der Sicht der beruflichen Tätigkeit, aber auch für mich selber:

Kenne ich das übergeordnete Ziel, bin ich mir dessen bewusst und verstehe ich die Zusammenhänge mit seinen Auswirkungen?

Welches sind meine nächsten wichtigen Ziele? Was wollen wir erreichen und wie packe ich das ganz konkret an?

Welches sind unsere Kernkompetenzen am Arbeitsplatz, worin sind wir wirklich gut? Wie sieht es bei mir aus?

Welches sind die Kernwerte in unserer Organisation, wofür stehen wir? Was habe ich für Kernwerte und wofür stehe ich persönlich? 

Die Führungskraft erkennt das individuelle Arbeitsumfeld seines Mitarbeiters in Bezug auf Arbeitsumfeld, fachlichen Anforderungen, zwischenmenschlichen Konstellationen und den damit verbundenen Aufgabenstellungen bzw. Herausforderungen.

Individuelle Sichtweisen auf eine Situation erweitern das Potenzial und die Leistung. Als Führungskraft begleite ich die Mitarbeiter als Coach, als Mentor, oder als Ausbildner. 

Je grösser der Verantwortungsbereich wird, umso stärker werden die weichen Führungsfaktoren gewichtet, also nicht mehr nur das «Was», sondern vor allem das «Wie».

Im Zentrum stehen die individuelle Förderung und Motivation, der Zielerreichung im Sinne des Unternehmens.

In einer Zeit, in der „richtig“ ist, was erfolgreich ist und der Weg dorthin gar nicht oder nur sehr schwer planbar ist, gilt es mit den Risiken und dem Ungewissen umgehen zu können. Hierfür braucht es einen grundlegend neuen Führungsstil, der eben nicht nur von Führungskräften zu erbringen ist, sondern von allen Betroffenen und Beteiligten und somit in der Organisation verankert sein muss.

Wer Ziele transparent kommuniziert, intrinsisch Motiviert ist, sein Menschenbild lebt, Leistung vorlebt, der wird sich und seine Teammitglieder als Teil einer ausgezeichneten Mannschaft erleben.

Charismatische Persönlichkeiten sind nicht so geboren worden, sie haben es gelernt. Die Eigenschaften dazu sind bekannt, neurowissenschaftlich lassen sie sich nachweisen. Charisma ist lernbar:
- Entspannung
- Selbstbewusstsein
- Gefühle
- Körpersprache und Blickkontakt
- Reflexion
- Sprache 
- Interesse 

Entwickeln der Selbstwirksamkeit (nach Albert Bandura); den Glauben und die Zuversicht, auch in schwierigen Situationen aufgrund der eigenen Kompetenzen selbst das gewünschte Ergebnis bewirken und handeln zu können.

Ziele können nicht nur mit dem rationalen Verstand oder den Emotionen erreicht werden. Unsere Entscheidungen unterliegen vielen Einflussfaktoren, entscheidend ist die emotionale Konditionierung. Vier Faktoren sind entscheidend:

- Von der genetischen Veranlagung
- Der individuellen Hirnentwicklung
- Den persönlich gemachten Erfahrungen
- Den psychosozialen Erfahrungen aus Kinder- und Jugendtagen.

Erst dann tritt die Persönlichkeit in Erscheinung. Ziele zu erreichen ist eine hoch komplexe Interaktion zwischen Hirnarealen, Hirnfunktionen und Zellverbänden.

Jeder von uns steht täglich Menschen aus anderen Kulturen gegenüber. Sie sind unsere Kunden, Patienten oder Mandanten, sie sind Verhandlungspartner, Führungskraft oder Teammitglied.

Sie sind Geschäftsleute wie wir, aber irgendwie doch nicht wie wir.

Erfahren Sie, wie der kulturelle Hintergrund die Art zu kommunizieren, zu diskutieren, zu verhandeln und zu entscheiden beeinflusst. Lernen Sie, kulturelle Fallstricke in Ihrem Alltag zu erkennen und zu umgehen. Sie werden in Zukunft viele Konflikte vermeiden können, Ihr Team besser motivieren, neue Kunden gewinnen und - nicht zuletzt - Ihre Nerven schonen.

In seinem Führungsbereich den Zustand von Selbstverantwortung und Selbstbestimmung im Sinne des Ganzen zu erreichen ist das Ziel. Empowerment setzt voraus, dass eine Kultur von Vertrauen und die Bereitschaft, Verantwortung abzugeben aufgebaut wurde.

Wie werden Gestaltungsräume entwickelt, in denen Menschen mit mehr Eingenverantwortung und Initiative leben und suchen. Wie werden Stärken weiter ausgebaut, Stichworte wie Qualitätszirkel und Wissensmanagement gelebt?

Diese Themen werden im Modul 8 bearbeitet.

Zum Abschluss des Lehrgangs über Transformationale Führung schreibt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine Diplomarbeit.

Das Thema der Arbeit ist frei gewählt, soll für den persönlichen beruflichen Alltag sein und einen Bezug zu einem oder mehreren Modulen haben.

Die Wegleitung zur Diplomarbeit beschreibt den genauen Umfang, die Form und die Leistungskriterien.

Stefan Carl-Aebischer

Berufserfahrung auf oberster Personal- und Ausbildungsebene im internationalen Umfeld, Unternehmer und Lehrgangsleiter.

Pädagoge, Executive MBA in Leadership and Ethics; Cand. Master of cognitive Neuroscience

Referent Modul "Der Leader als Vorbild" sowie "Leistungserwartung und Herausforderungen"

Jorge Cendales

Internationale Führungserfahrung bei IBM und HP; Mitinhaber von Consultancy Firmen für Transformation.

Ingenieur TU Darmstadt, Harvard Business School (HP-Management Programm); Cand. Master of cognitive Neuroscience

Referent Modul "Die Kraft der Zukunftsvision"

Dr. Hannes Horngacher, MSC

International tätiger Kommunikationstrainer, Unternehmer, Business Coach, Direktor der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement.

Master Interpersonal Communication, Cand. Master of cognitive Neuroscience, Jurist

Referent Modul "Neurowissenschaftliche Grundausbildung in der Führung".

Gerd Marx

Businesserfahrung im Chemisch-pharmazeutischen IT Umfeld, GL-Mitglied und führte interdisziplinäre Projekt-Teams. Selbständiger Unternehmer für Beratung für Mensch, Technik & Organisation®.

Zwei technischen Ausbildungen; Master in SOC, Kognitiven Verhaltenstherapie (KVP), Business Coach (FH); Cand. Master of cognitive Neuroscience

Referent Modul "Förderung von Gruppenzielen"

Verena Kienzle

Trainerin und Coach für interkulturelle Kommunikation und interkulturelles Management.
Tätig seit über 25 Jahren in, mit und für internationale Unternehmen und Institutionen,
Dozentin an mehreren Universitäten in D und B.

Cand. Master of cognitive Neuroscience

Referentin Modul „Interkulturelle Sensibilität und Kompetenz“

Tanja Härter

Bankfachwirtin,  Ausbildung in Integrierte LösungsorientiertePsychologie (ILP®), Ausbildung in Prozess- und Embodiment-fokussierte Psychologie (PEP®)

Cand. Master of cognitive Neuroscience

Referentin Modul "Empowerment"

Andrea Bolliger

Geschäftsführerin/Inhaberin im Einzelhandel mit Filialstruktur. Seit 15 Jahren Trainerin und Coach für Führung und Verkauf, Business-Trainerin BDVT, Business Coach BDTV/DVNLP, NLP Practitioner.

Cand. Master of cognitive Neuroscience

Referentin Modul "Individuelles Leiten und Begleiten"

Der Diplomkurs – zwei Terminserien für 8 Module

Der Diplomkurs beginnt am Freitag, den 19. Mai 2017

Ein Modul beginnt jeweils am Freitag 0930h und endet am Sonntag um 1230h, zum Abschluss ein gemeinsames Mittagessen. 



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